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Abschlüsse-Übergänge

Abschlüsse

Die Realschule führt ihre Schülerinnen und Schüler zu den Abschlüssen des Sekundarbereichs I (Sekundarabschluss I - Realschulabschluss; Erweiterter Sekundarabschluss I; Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss; Hauptschulabschluss). Der Erwerb eines Abschlusses im 10. Schuljahrgang erfordert die erfolgreiche Teilnahme an einer zentralen Abschlussprüfung im schriftlichen Teil in den Fächern Deutsch, 1. Fremdsprache und Mathematik, im mündlichen Teil in einem Fach nach Wahl der Schülerin oder des Schülers.  

Bitte beachten:

Aufgrund der Änderung der Verordnung über die Abschlüsse im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen wird ab 2013 neben dem schriftlichen Teil in der ersten Fremdsprache ein zusätzlicher mündlicher Prüfungsteil eingeführt

Nach dem 10. Schuljahrgang treten die Schülerinnen und Schüler in eine Berufsausbildung oder in studienbezogene Bildungswege ein, um sich weiter zu qualifizieren. Damit gewinnen sie gemäß ihres Abschlusses Zugang zu einem breiten Angebot von Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachoberschulen und Fachgymnasien. Mit dem Erweiterten Sekundarabschluss I öffnet sich der Zugang zum allgemein bildenden Gymnasium (10. Schuljahrgang). So bietet die Realschule direkt oder im Verbund mit den berufsbildenden Schulen den Zugang zu allen Bildungs- und Berufszielen.

 

Voraussetzungen für den Erwerb von Abschlüssen an der Realschule

§6 Sekundarabschluss I - Realschulabschluss

Den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss erwirbt, wer die Mindestanforderungen in allen Pflichtfächern und Wahlpflichtkursen erfüllt hat.

§7 Erweiterter Sekundarabschluss I

          

               Den Erweiterten Sekundarabschluss I erwirbt, wer über die Voraussetzungen für den Erwerb des Sekundarabschlusses I - Realschulabschluss nach §6 hinaus im Durchschnitt befriedigende Leistungen

                         1.       in allen Pflichtfächern und Wahlpflichtkursen und

        2.       in den Pflichtfächern Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik erbracht hat.

§ 8 Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss; Hauptschulabschluss

(1) Wer die Voraussetzungen des §6 am Ende des 10.Schuljahrgangs nicht erfüllt, aber in höchstens drei Pflichtfächern und Wahlpflichtkursen geringere als ausreichende Leistungen erbracht hat, erwirbt den Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss.

(2) § 1 Abs. 3 Satz 2 bleibt unberührt.

(3) 1Wer nicht in den 10. Schuljahrgang versetzt wird und die Schule verlässt, erhält den Hauptschulabschluss, sofern er die Voraussetzungen des § 5 Satz 1 [(1) Wer die Voraussetzungen des §6 am Ende des 10.Schuljahrgangs nicht erfüllt, aber in höchstens drei Pflichtfächern und Wahlpflichtkursen geringere als ausreichende Leistungen erbracht hat, erwirbt den Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss.] in Verbindung mit den Vorschriften der Durchlässigkeits- und Versetzungsverordnung für die Hauptschule erfüllt.

Bei nicht ausreichenden Leistungen in Pflicht- oder Wahlpflichtfremdsprachen ist nur die besser bewertete Pflicht- oder Wahlpflichtfremdsprache zu berücksichtigen.

Der Abschluss wird im Abgangszeugnis bescheinigt.

 Übergänge (§ 9 )  

(1)   Die Berechtigung zum Übergang besteht  

1. von der Hauptschule in die Realschule, wenn der Notendurchschnitt in den Fächern Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik höchstens 2,4 und in den übrigen Fächern höchstens 3,0 beträgt,  

2. von der Hauptschule in das Gymnasium, wenn in den Fächern Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik jeweils mindestens die Note „gut”, in einer zweiten Fremdsprache als Wahlsprache mindestens die Note „gut” und in den übrigen Fächern ein Notendurchschnitt von höchstens 2,0 erreicht worden ist sowie  

3. von der Realschule in das Gymnasium, wenn in den Fächern Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik ein Notendurchschnitt von höchstens 2,4, in einer zweiten Fremdsprache als Wahl- oder Wahlpflichtfremdsprache mindestens die Note „befriedigend” und in den übrigen Fächern ein Notendurchschnitt von höchstens 3,0 erreicht worden ist.   Die Berechtigung nach Satz 1 besteht nicht, wenn die Leistungen in einem Fach mit der Note „mangelhaft” oder „ungenügend” bewertet worden sind. Das Vorliegen der Voraussetzungen für den Übergang stellt die Klassenkonferenz fest. Die Feststellung wird im Zeugnis vermerkt.

Die Schule berät bei der Entscheidung über den Übergang.